Himalaya Trekking

Himalaya - mit diesem Namen verbinden sich Sehnsüchte, Träume und vielleicht auch sportliche Herausforderung. Sie möchten einmal den höchsten Berg der Erde mit den eigenen Augen sehen und an seinem Fuße, im Basislager, ihr Zelt aufstellen? Oder aber den heiligen Mount Kailash umrunden, der mit seinen 6714 Metern nicht zu den höchsten Gipfeln zählt, dessen Mythos aber eine magische Anziehungskraft auf all´ jene ausübt, die sich anschicken, sich ihm mit Ruhe und Muße zu nähern!

Aber es sind nicht allein die Eisriesen, die den Wanderer und Himalaya-Reisenden faszinieren, denn Himalaya Trekking bedeutet auch, Geschichte und Kultur hautnah zu erleben. Auf Touren mit den unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden kommt man immer wieder in Kontakt mit der Bevölkerung, Ihren Sitten und Bräuchen. Wer die kulturelle Eigenständigkeit dieser Menschen respektiert, wird ehrliche Gastfreundschaft und Herzlichkeit erfahren.

Doch das Leben der Menschen wird nicht alleine durch den extremen Lebensraum beeinflusst. Immer wieder werden Sie feststellen, dass die Menschen dieser Region, egal ob im Königreich Bhutan, Nepal oder in Tibet sehr tief in ihrer Religion, dem Buddhismus, verwurzelt sind. Unzählige Klöster, Tempel, Schreine und Gebetsfahnen legen Zeugnis darüber ab, das die Religion das tägliche Leben bis in die heutige Zeit hinein vollkommen durchdringt.

Himalaya Trekking ist aber keinesfalls allein den sportlich ambitionierten Höhenbergsteigern vorbehalten. Eine gewisse Grundfitness vorausgesetzt findet in dieser abwechslungsreichen Region jeder Reisende seine Erfüllung. Denn schließlich spielt sich das Leben hier nicht nur in eisigen Höhen ab.

Der älteste Nationalpark Nepals beispielsweise, der Royal-Chitwan-Nationalpark begeistert mit einer abwechslungsreichen Tier- und Pflanzenwelt. Neben dem seltenen indischen Nashorn und dem bengalischen Tiger tummeln sich hier auch Affen, Elefanten, Dammwild und mehr als 300 Vogelarten im Dschungel. Die Temperaturen sind angenehm und man bewegt sich in absolut gemäßigter Höhe.

Himalaya Trekking bietet also deutlich mehr als nur schweißtreibendes Bergwandern. Die traumhaften Landschaften in den verschiedensten Vegetationszonen, vom Dschungel bis zum Gletscher, die absolute Einsamkeit oder das quirlige und bunte Zentrum Kathmandus erheben das Abenteure Himalaya zu einer abwechslungsreichen und unvergesslichen Reise, während der man tiefe Einblicke in das Leben, die Kultur und die Religion der Menschen dieser Region bekommt.

Eine solche Wanderung beansprucht vor allem die Füsse, weswegen man unbedingt ein solides Schuhwerk tragen sollte. Daher ist nicht unbedingt empfehlenswert hierzu Ugg Boots mitzunehmen, da diese nicht für weite Wanderschaften auf anspruchsvollen Wegen gedacht sind. Vielmehr sollte man sich in einem entsprechenden Fachgeschäft mit speziellen Trekkingschuhen ausstatten.

Eine Trekkingtour kann sehr interessant und aufregend sein. Es empfiehlt sich allerdings die Route vorab zu planen. Auf diese Weise hat man die Möglichkeit bestimmte Orte gezielt anzusteuern um auch verschiedene Attraktionen zu erleben. Beispielsweise sollte man es keinesfalls verpassen einen Elefanten zu reiten, da dies mit Sicherheit als ein ganz besonderes Erlebnis im Gedächtnis bleibt. Das Reiten eines solchen erinnert tatsächlich an einen Schaukelelefant auf dem Spielplatz, nur in wesentlich größerer Ausführung. Möglichkeiten dieser Art werden meist in den National Parks angeboten, weswegen es ratsam ist einen solchen in die Trekkingroute mit aufzunehmen.

Es ist wundervoll, die aufregenden Facetten, die die Erde an sich zu bieten hat, nach und nach zu entdecken und zu erleben. So auch beim Himalaya Trekking. So manch' ein Detektiv träumt im Rahmen seiner langwierigen Observationsarbeiten in seinem Fahrzeug sicherlich davon, einmal im Leben die Highlights der Himalaya-Region kennenzulernen. Die einzigartige Natur, die Mentalität der Menschen, das gesunde Klima... - ein Traum. Aber in der Tat ein sehr schöner Traum, den man gern immer und immer wieder träumt.

Das Himalaya Trekking ist fürwahr eine aufregende, aber nichtsdestoweniger äußerst strapaziöse Angelegenheit. Dennoch nehmen es Jahr für Jahr viele reiselustige Menschen in Kauf und berichten nach diesem faszinierenden Abenteuer den Daheimgebliebenen von ihren Erlebnissen. Manch' einer hißt nach überstandener Tour eine Fahne , um auf diese Weise ein Zeichen zu setzen. Um zu zeigen, dass sich die Mühen und Anstrengungen beim Himalaya Trekking gelohnt haben. Das Hissen einer Fahne - und sei sie noch so klein - ist schließlich in jeder Hinsicht ein hergebendes Gefühl.