Bergsteigen im Himmalaya

Bergsteigen im Himalaya

Seit Jahrzehnten beliebt ist unter Gebirgsprofis das Bergsteigen im Himalaya - eine echte Herausforderung für Alpinisten, die nicht unterschätzt werden sollte. Bergwanderungen und Bergsteiger-Touren im Himalaya beginnen in der Regel im Königreich Nepal, ein Land, das wie kein anderes die Schönheit und die Geheimnisse Asiens verkörpert, denn bis 1951 hatte dieses Land das Wissen eines der letzten alten asiatischen Hochkulturen nahezu unberührt aufbewahrt, bevor es seine Tore für Besucher öffnete.

Nehmen Sie sich nach Ihrer Ankunft in Nepal ruhig ein paar Tage Zeit, um sich zu akklimatisieren, die Hochgebirgslage macht dies unbedingt erforderlich, wenn Sie zum Bergsteigen in das Himmalaya-Gebirge aufbrechen möchten. Schlendern Sie in Kathmandu über die Märkte; hier herrscht ein Gewimmel von Menschen, wie Sie es sich nicht bunter und exotischer vorstellen können. Tibeter, die ihr langes Haar in Zöpfen tragen sind hier ebenso anzutreffen wie Sikhs mit Bart und Turban - freundliche oder verschlossene Gesichter ringsum.

Wenn Sie dann schließlich zum Bergsteigen in den Himalaya aufbrechen, sollten Sie einen kundigen Führer an Ihrer Seite haben, der Sie und Ihre Gruppe nicht zu schnell auf die Gipfel führt, sondern Ihnen immer wieder Zeit lässt, sich an die dünne Luft in dieser Region der Welt zu gewöhnen.

Nicht ganz einfach ist es, sich den geeigneten Gipfel für Ihre Trekking-Tour auszuwählen, ein geübter Bergsteiger sollten Sie allenthalben sein, wenn Sie die Gipfel des Himmalaya zu erklimmen wagen. Vierzehn Achttausender erwarten Sie im Himalaya: der gefährliche Dhaulagiri, der Anapurna, der Manasulu, der Himmalchuli das Anapurna-Massiv oder der schönste von allen, der Machapuchare, auf deutsch, der "Fischschwanz".

Wenn Sie kein geübter Bergsteiger sind, aber gerne wandern, sollten Sie sich mit Trekking-Touren am Fuße der Berge begnügen. Direkt am Rande des Kathmandu-Tales bieten sich Ihnen einige Möglichkeiten für herrliche Ausflüge und Mehrtages-Touren.

Wer es vorzieht, Tibet zu bereisen, der kann als erfahrener Hochalpinist in kleinen Gruppen zum Bergsteigen im Himmalaya aufbrechen. Wanderer werden es vorziehen, den heiligen Berg Kalish zu umrunden oder bis zum Basiscamp des Mount Everest hinaufzusteigen. Wer seine Möglichkeiten nicht übersschätzt, der wird im Himalaya einen unvergesslichen Urlaub erleben.

Da die Ausrüstung sowie professionelle Himalaya-Führer eine Menge Geld kosten, sollte vorab auch ausführlich über die Finanzierung des Ausflugs nachgedacht werden. Wer die Kosten nicht aus der Portokasse bezahlen kann, der könnte sich ein individuelles Kreditangebot zusammenstellen lassen. Ist man aber auf diese gut vorbereitet steht dem Abenteuerurlaub nichts mehr im Wege und wird zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Besonders wichtig bei einer Bergbesteigung in solchen Höhen ist eine kalorienhaltige Ernährung sowie genügend Flüssigkeitsaufnahme. Da der Körper in solchen Höhen enormen Belastungen stand halten muss, benötigt dieser auch deutlich mehr Energie als gewohnt. Daher sollte man, auch wenn man keinen Hunger hat, immer sorgsam auf eine regelmäßige Nahrungsaufnahme achten.

Für viele Wanderer und Bergsteiger ist der Himalaya in Asien mit seinen zehn Gipfeln über 8.000 Meter, darunter auch der Mount Everest (8.848m), ein Lebenstraum. Aber auch Afrika bietet alles, was das Bergsteigerherz begehrt! Mit dem richtigen Bergführer ist auch die Besteigung des Kilimandscharo problemlos möglich. Einmal auf das Dach Afrikas steigen und auf 5.895m die Sonne aufgehen sehen - das sind Reisen, die man nie mehr vergisst!