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Himalaya

Das Himalaya Gebirge – kaum ein anderes Gebirge kann fantastischere Geschichten erzählen als dieses. So wird das schon durch den Namen bewiesen, der übersetzt Schneewohnung bedeutet. Und diese „Schneewohnung“ hat es wirklich in sich. Schließlich ist das Gebirge in seiner Mächtigkeit und seiner Höhe weltweit unübertroffen. Dieses zeigt sich in der Länge, die wie ein geschwungener Bogen verläuft, mit 2.500 Kilometern und einer Breite von 150 Kilometern bis 280 Kilometern. Beeindruckend ist ebenfalls die Höhe von 6.000 bis 8.000 Metern.

Geprägt ist das Himalaya Gebirge zudem von einer interessanten landschaftlichen Lage. Zum Beispiel zeigt sich dies durch die Begrenzung im Süden durch die drei Tiefländer des Indus, des Ganges und des Brahmaputra.

Lange Jahrzehnte blieb das Gebirge mit seinen zahlreichen Unwägbarkeiten unerforscht. Erst als sich Nepal in den Jahren 1950 beziehungsweise 1951 geöffnet hat, konnten zahlreiche Bergsteiger ihre Träume von der Besteigung der Berge verwirklichen. Und gereizt hat es viele Menschen, da mit dem Mount Everest der höchste Berg der Welt nun endlich bezwungen werden konnte. Zudem konnte der Berg, der von den Sherpas als heiliger Berg angesehen wird, mit seiner Höhe von 8.848 Metern so manches Geheimnis lüften. Und die Bergsteiger, die den Gipfel erreichten, wurden mit einem einzigartigen Blick über das Gebirge und über die Welten um das Gebirge belohnt.

Doch das Gebirge des Himalaya hat noch eine weitere Funktion im Laufe der Jahre hervorgebracht. So liegt hier beispielsweise die Trennung für die Klimascheide sowie auch die Völker- und Verkehrsscheide haben hier eine trennende Funktion. Schließlich liegen auf der einen Seite des Gebirges die zentralasiatischen Hochländer, die von Wüsten und Steppen gekennzeichnet werden. Den Gegensatz dazu bilden die Monsuntiefländer im Süden von Asien, deren Bild durch ein feuchtes Klima bestimmt wird.

Und doch ist das Gebirge auch für Überraschungen gut, liegt doch auf der Seite von Nepal der Nationalpark Mustang Conservation Area. Ebenfalls sorgt auch der Nationalpark Sagarmatha, zum Weltnaturerbe erklärt, am Mount Everest für eine wachsende Anziehungskraft.

Dieses Gebirge besitzt eine Magie, bei der nicht nur die Fauna und Flora eine besondere Ausstrahlung spüren lassen.